Freizeitaktivitäten - Netzwerk Gastfreundschaft Neuried

Netzwerk Gastfreundschaft Neuried
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Freizeitaktivitäten

Arbeitsgruppen
Wir versuchen die Integration für die Flüchtlinge in Neuried aktiv mitzugestalten. Dazu gehören auch eine Vielzahl von Aktivitäten in der Freizeit, die helfen sollen sich im gemeinsamen Tun kennenzulernen und voneinander zu lernen. Dabei ist uns die Kooperation mit ansässigen Vereinen, Kirchen, Schulen oder anderen Gruppierungen besonders wichtig.

So gab es z.B.:
− einen Filmabend mit dem Jugendzentrum Neuried
Plätzchen backen und Kleidermarkt mit der SMV der Realschule Ichenheim
− Besuch des Public Viewings während der WM 2016 bei den Surmilchplumber Dundenheim
− Teilnahme an der „Kreisputzede“ 2016
− unterschiedliche Bastelabende mit Flüchtlingsfrauen und -mädchen
− Besuch des Soccerparks Dundenheim
− uvm.

Für Ideen und helfende Hände sind wir immer offen und freuen uns auf Ihre Mitarbeit.


Gemüsegärten in der Hauptstraße 79 Ichenheim

Nachdem sich die erste „Flüchtlingsgeneration“ in der Unterkunft eingerichtet hatte, begannen wir im Frühjahr 2015 mit der Aufteilung des großen Geländes hinter dem Haus in einige kleine Gartenparzellen. Alle Familien, die Interesse hatten, konnten ein Stück für sich beanspruchen.

Zunächst wurde mit einfachen, gespendeten Geräten der Boden umgegraben und sehr verschieden bepflanzt.
Die Herkunft der „Gärtnerinnen und Gärtner“ war sehr unterschiedlich, darum mussten sie auch unsere Klimaverhältnisse kennen lernen, z.B. dass vor den „Eisheiligen“ vom 10. – 15. Mai frostempfindliches Gemüse wie Tomaten, Auberginen, Paprika, noch nicht in die Erde kann.

Zum Glück hatten wir später einen „Landschaftsgärtner“ aus Albanien da, der die Bäume so zurückschnitt, dass genügend Sonne auf die Beete fiel. Da kein funktionierender Wasseranschluss im Garten vorhanden ist, wurde Regenwasser unter der Dachrinne aufgefangen und auf die Beete verteilt.
Das Angepflanzte gedieh recht verschieden, doch in der Erntezeit konnten die Familien Tomaten, Auberginen , Paprika und Zwiebeln aus eigener Erne auf den Tisch bringen.
Auch im Jahr 2016 wurde von verschiedenen neuen Bewohnern gerne die Möglichkeit wahr genommen,  inzwischen war ein selbstgebauter Zaun entstanden, so dass die Fußbälle nicht mehr auf den Beeten landeten.
Durch die Räumung  des Hauses seitens des Landratsamtes mussten alle Familien umziehen und konnten nicht mehr restlichen die Früchte ihrer Arbeit ernten......

Gerne bin ich aber bereit, den Menschen, die von der Gemeinde nun in Anschlussunterbringung kommen, im neuen Gartenjahr zur Seite zu stehen!
                                        Elke Bischoff


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